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Peterskirche

Die Filialkirche des Heiligen Petrus wurde vermutlich im 12. Jahrhundert erbaut und im 16. Jahrhundert deutlich erweitert und verschönert, so dass sie nahezu mit der Mutterkirche in Konkurrenz stand. Im Inneren kann man den wertvollen Porphyr-Marmor bewundern, der für den Bau der Türpfosten und des Architravs des rechten Seiteneingangs verwendet wurde. Gemäß eines Dokumentes aus dem Jahr 1594 wurde die Kirche von einem Pfarrer, drei Geistlichen und zwei Hilfspriestern verwaltet. Die Kunstwerke, Verzierungen und Schatzkammer der Kirche sind nicht weniger beeindruckend als die der Wallfahrtskirche, aber das Element von größerer historischer Bedeutung ist zweifellos der Glockenturm.

Der Glockenturm der Kirche des Heiligen Petrus ist ein alter Beobachtungsturm, der im 11. Jahrhundert erbaut wurde. Er ist eine der ältesten Bauwerke innerhalb des Gemeindegebietes und zeichnet sich durch seine arabische-normannische Stil-Gesims und Schießscharten aus. Am Ende des 16. Jahrhunderts, nach der Erweiterung der angrenzenden Kirche, änderte sich die Funktion des Turms, da ein Balkon und eine große Konsole an die Hauptfassade angefügt wurden, um dem Gouverneur Kundgebungen und Ansprachen zu ermöglichen. Erst im Jahr 1710, nach Fertigstellung der neuen Kirche, wurde der Turm zu einem Glockenturm und an diese angeschlossen.

chiesasanpietro (1)
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